Was ist PDCA?

In jüngster Zeit taucht der Begriff “PDCA” in den Prüfungsaufgaben auf, jedoch in den meisten Antworten kann ich erkennen, dass die Prüflinge keine Idee haben was es wirklich bedeutet.

PDCA ist eine Abkürzung und bedeutet:

Plan(Planen)  Es wird hier die derzeitge Situation mit Hilfe der 7 statistischen Tools untersucht. Die statistischen Werkzeuge sind: Pareto-Diagramm oder ABC-Analyse genannt, hier werden bestimmte Merkmale in Form von Balkendiagrammen dargestellt. Fischgrätendiagramm zeigt die verschiedenen Einflussgrößen auf. Das Histogramm zeigt das Auftreten der verschiedenen Ereignisse, es wird auch als Häufigkeitsverteilung benannt. Im Streudiagramm oder auch Korrelationsdiagramm genannt, werden die Beziehung zweier Merkmale zueinander angezeigt in Form eines XY-Diagramms. In Kurven-Diagrammen (Balken-, Linien-, Kreis- oder Spinnendiagramme) werden Zahlen übersichtlich dargestellt. In der Regelkarte versucht man Abweichungen im Prozess schneller erkennbar zu machen. Prüfformulare sollen in kurzer und übersichtlicher Form die Ergebnisse von routinemäßigen Überprüfungen verdeutlichen.
 

Do (tun) Die Planung wird umgesetzt, erkennbare Verbesserungen sollen sofort umgesetzt werden.

Check (Überprüfen) Inspektoren, Experten oder das Management überprüft ob die geplanten und erwarteten Verbesserungen eingetreten sind.

Act (Aktion) Hat der Plan funktioniert und das Ergebnis ist positiv so werden die Prozesse standardisiert, ansonsten wird ein neuer Plan (PDCA-Zyklus) angestoßen.

 

Der PDCA-Zyklus ist im Bereich der KVP (kontinuierlicher Verbesserungs Prozess) ein unverzichtbares Instrument. KVP wurde bei Toyota entwickelt um mit möglichst schlanken und fehlerfreien Prozessen ein Auto zu fertigen. In USA und Europa wurde der KVP Gedanke erst in den 90 iger Jahren aufgegriffen und zunächst in der Produktion umgesetzt. Inzwischen wird KVP auch bei den Logistik-Dienstleistern praktiziert.

Als Fachkaufmann für Einkauf und Logistik muss man sich in seinem Aufgabengebiet ständig verbessern und immer effizienter werden. Mit den Hilfsmittel PDCA hat man einen strukturierten Ansatz um schnell Fortschritte erzielen zu können.

In unserem Kurs zur Prüfungsvorbereitung werden wir dieses Thema auch behandeln, natürlich mit Praxisbeispielen verdeutlichen.
Hier geht es zur Anmeldung: Kursanmeldung

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Das SCOR-Modell

Das „Supply Chain Operation Reference“ Modell wurde vom Supply Chain Counsil entworfen um alle unternehmensinternen und –übergreifenden Geschäftsprozesse zu beschreiben. SCOR bietet eine Übersicht der SCM-Prozesse und deren Zusammenspiel. Sie deckt die Bereiche Planung (PLAN), Beschaffung (SOURCE), Produktion (MAKE) und Lieferung (DELIVER) ab und ist in vier Ebenen den sogenannten Tiers untergliedert.

Das SCOR-Modell ist:
– Eine Standardsprache um Managementprozesse zu beschreiben
– Definiert Beziehungen zwischen Standardprozessen
– Definiert Kennzahlen zur Leistungsmessung
– Beschreibt Best of Class Prozesse
– Umfass die Kernprozesse Planung, Beschaffung, Produktion und Lieferung
– Ist in vier Ebenen gegliedert
 Prozessebene
 Konfigurationsebene
 Prozesselementebene
 Implementierungsebene

 

Der Fachkaufmann für Logistik sollte die Elemente des SCORE-Systems kennen.

 

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